Qi Gong
Qi Gong ist eine jahrtausendealte chinesische Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die sanfte, langsame Bewegungen, gezielte Atmung und mentale Konzentration kombiniert, um die Lebensenergie (Qi) zu aktivieren, Blockaden zu lösen und die körperliche sowie geistige Gesundheit zu fördern, indem Energiebahnen (Meridiane) harmonisiert werden. Es dient der Entspannung, Stressbewältigung und dem Energieaufbau und ist für alle Altersgruppen geeignet.
Kernprinzipien von Qi Gong
Bewegung und Haltung: Langsame, fließende und harmonische Übungen, oft mit Fokus auf Gewichtsverlagerung und Armbewegungen.
Atmung: Bewusste, tiefe Atemtechniken zur Unterstützung des Energieflusses.
Konzentration/Meditation: Innere Aufmerksamkeit auf das Qi und die Übungen, um den Geist zu beruhigen.
Ziele und Wirkungen
Aktivierung und Harmonisierung des Qi: Soll den Energiefluss in den Meridianen verbessern.
Gesundheitsförderung: Stärkt die Selbstheilungskräfte, verbessert die Konzentration und fördert die Entspannung.
Stressabbau: Wirkt ausgleichend und beruhigend, hilft bei Schlafstörungen.
Anwendung und Praxis
Eignung: Für alle Altersgruppen und Fitnesslevel geeignet.
Kleidung: Lockere, bequeme Kleidung wird empfohlen.
Häufigkeit: Regelmäßiges Üben, idealerweise mehrmals pro Woche oder sogar täglich, wird empfohlen, um die volle Wirkung zu erzielen.
Variationen: Es gibt viele Stile, von stehenden Übungen bis hin zu Übungen im Sitzen oder Liegen.
Nicht wichtig, aber gut zu wissen:
Qi Gong (zwei Wörter) und Qigong (zusammengeschrieben) sind die gebräuchlichsten Formen, neben weiteren Varianten wie Chi Gong oder Chi Kung, die alle die chinesische Praxis der Kultivierung der Lebensenergie beschreiben. Während Qigong die modernere, offiziellere Schreibweise ist, entstand Qi Gong aus der Trennung der chinesischen Schriftzeichen für „Lebensenergie“ (Qi) und „Übung“ (Gong).
„Wenn du fliegen willst, musst du Dinge loslassen, die dich runterziehen“
-Buddha

